Hören macht sicher

Moderne Hörgeräte-Technik sorgt für ein frühzeitiges Erkennen von Gefahren

(djd). Gut hören bringt mehr Sicherheit: Das weiß aber auch der deutsche Film- und Fernsehstar Mario Adorf, der sich ganz offen zum Tragen eines Hörgeräts bekennt. Seinen fast unsichtbaren Helfer im Ohr möchte Adorf nicht mehr missen: "Wenn man jemandem die Brille wegnimmt, wird er unweigerlich ins Stolpern kommen. Danach hätte er immer Angst vor dem Stolpern. Genauso ist es auch beim Hören: Hat man einmal das Gefühl gehabt, schlecht zu hören, dann wird man immer Angst haben, etwas Wichtiges nicht mehr mitzubekommen."

Um das Bewusstsein für die Wichtigkeit von Hörsystemen in der Öffentlichkeit zu schärfen, haben die Widex Hörgeräte GmbH und Mario Adorf eine Kooperation für besseres Hören ins Leben gerufen. Der Hörsysteme-Hersteller aus Stuttgart, der zu den Weltmarktführern zählt, startete mit "Hören macht schön - Die Initiative für besseres Hören" eine nationale Aufklärungskampagne. Mario Adorf ermutigt als Botschafter zu einem frühen Hörtest und zu einem positiven Umgang mit Hörgeräten für mehr Lebensqualität und mehr Sicherheit im täglichen Leben.

Sicherheit im Straßenverkehr

Gerade im Straßenverkehr kann schlechtes Hören ein enormes Sicherheitsrisiko darstellen. Das gilt ganz besonders in der dunklen Jahreszeit, wenn die Sicht auf Fahrbahnen, Rad- und Gehwegen eingeschränkt ist. Was das Auge in solchen Fällen nicht sieht, kann ein gutes Hörvermögen ausgleichen. Motorengeräusche, quietschende Reifen, Warnrufe, Hupen, der Piepston eines rückwärtsfahrenden Lastwagens oder die Klingel eines Fahrrades sind in derartigen Situationen wichtig, um Gefahrenquellen rechtzeitig zu erkennen.

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Besonders wichtig ist im täglichen Straßenverkehr das Richtungshören. Es ist die Voraussetzung für eine ausreichende räumliche Orientierung und für ein sicheres Vorwärtskommen. Die moderne Hörgerätetechnik bietet dafür heute hervorragende Lösungen.

Modernste Chip-Architektur

Der Hörgerätehersteller Widex hat mit dem "Widex clear440" ein Hörsystem entwickelt, das auf beide Ohren und gleichzeitig auf die Hörumgebung abgestimmt wird. Möglich macht das eine völlig neue Kommunikationsplattform: Bei dieser modernen Chip-Architektur analysiert ein winziger, aber doch enorm leistungsstarker Computer laufend Schall und Raum und stimmt die Hörgeräte an beiden Ohren blitzschnell auf die Geräusche und die Umgebung ab. Alle Informationen gibt es unter www.widex-hoergeraete.de.

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Der Datenaustausch zwischen den Systemen erfolgt dabei so schnell, dass die Signalverarbeitung an beiden Ohren einen natürlichen Höreindruck ermöglicht. "Fährt zum Beispiel der Bus in eine Haltestelle ein, ist die Art und Weise des Quietschens der Bremsen ein Hinweis, wo und wie weit entfernt der Bus anhalten wird. Das neue Hörgerät Widex clear440 tauscht über eine sehr schnelle Datenautobahn Analysedaten zwischen den Hörgeräten aus und stellt das natürliche Richtungshören und das sichere Einschätzen von Entfernungen wieder her", erläutert Birgit Ramin, Leiterin Audiologie der Widex Hörgeräte GmbH in Stuttgart. So können auch Verkehrsteilnehmer wieder problemlos orten, aus welcher Richtung sich eine mögliche Gefahrenquelle nähert.

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Das Ohr als Hochleistungsorgan

  • Das Ohr kann mehr als doppelt so viele Eindrücke pro Sekunde verarbeiten wie das Auge.
  • Die Hörschnecke im menschlichen Innenohr ist in der Lage, 7.000 verschiedene Tonhöhen zu unterscheiden.
  • Ein gesunder Mensch hört Frequenzen im Bereich von 16 bis 20.000 Hertz.
  • Unser Ohr kann in einer Sekunde 50 eintreffende Sinneseindrücke differenzieren, vom Geräusch des Automotors über die Musik des Radios bis hin zum Gespräch mit dem Beifahrer.
Quelle: deutsche journalisten dienste (djd),
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